“Mogul”: Rap ist schwuler als ihr glaubt

Vor 3 Jahren veröffentlichte Terrance Dean das Buch “Hiding In Hip Hop”. Darin beschrieb der ehemalige MTV-Produzent seinen Werdegang und Erfahrungen im US-Musikbusiness und vor allem eine pikante Tatsache: Zahlreiche Artists im US-Hiphop, die offiziell ihr Macho-Image pflegen, leben heimlich schwul - das sogenannte “Down-Low”-Phänomen. Die Blogszene in USA lief damals heiss und obwohl Dean Pseudonyme für die jeweiligen Personen verwendete, wurden seitdem viel diskutierte Spekulationen losgetreten: Busta Rhymes? LL Cool J? Will Smith? 50 Cent?!?
Nun erscheint das neue Buch “Mogul” und dieses Mal handelt es sich zwar um einen Roman, doch beim Lesen wird schnell klar, dass der Autor auch hier auf reale Verhältnisse zurückgreift. Der Protagonist der Story ist ein aufstrebender Musikproduzent, der auf dem Weg zum Erfolg die Bekanntschaft mit der “Family” (alias der Down-Lowszene der Musikindustrie) macht und rasch deren Spielregeln begreift und anwendet. Der Veröffentlichungstermin ist am 14. Juni, doch schon jetzt gibt es hier Exzerpte mit spannendem Rätselraten -und Auflösung! “Society is not as ‘straight’ as it seems”. Gell, Diddy?